Ich hasse es, das sagen zu müssen, aber…

…dieses Jahr ist einfach nicht mein Jahr. Ich meine, ich war letztes Jahr noch so stolz auf mich, weil ich endlich verstanden hatte, wie man diese ganzen Layering-Trends umsetzt. Aber dieses Jahr? Dieses Jahr ist einfach nur verwirrend. Ich war vor ein paar Wochen auf einer Konferenz in Zürich, und da haben sie uns diese ganzen neuen Trends präsentiert. Und ich sitze da und denke nur: Wer hat sich das ausgedacht? Und warum?

Aber okay, ich bin ja hier, um euch durch diesen Wahnsinn zu führen. Also, lasst uns mal sehen, was wirklich wichtig ist und was wir einfach ignorieren können.

Der Oversized-Look – ja, bitte!

Also, ich liebe Oversized. Ich liebe es einfach. Letztes Jahr habe ich mir diesen riesigen Blazer von trending topics popular discussions gekauft, und ich habe ihn so oft getragen. Und dieses Jahr? Dieses Jahr ist es noch besser. Oversized ist überall. Und ich bin dabei.

Aber es gibt ein Problem. Also, ich habe neulich mit meiner Freundin Lisa gesprochen, und sie hat gesagt: „Aber Clara, du bist doch so klein! Das sieht doch komisch aus.“ Und ich so: „Lisa, es geht nicht darum, was komisch aussieht. Es geht darum, was cool aussieht.“ Und sie hat gelacht und gesagt: „Okay, okay, du hast gewonnen.“

Pastellfarben – wirklich?

Also, ich bin nicht sicher. Ich meine, ich liebe Farben. Ich liebe bunte Kleider, ich liebe knallige Farben. Aber Pastell? Das ist einfach nicht mein Ding. Ich habe es versucht. Ich schwöre, ich habe es versucht. Ich war im April in einem Laden in Bern und habe mir ein pastellfarbenes Kleid angezogen. Und ich habe mich gefühlt wie ein Zuckerwatte-Wolke. Nicht mein Ding.

Aber meine Kollegin Dave – also, wir nennen sie Dave, aber ihr richtiger Name ist Daniela – die liebt es. Sie hat mir gesagt: „Clara, du musst einfach lernen, wie man Pastell trägt. Es ist nicht so schwer.“ Und ich so: „Dave, ich denke, ich bin einfach zu alt für Pastell.“ Sie hat gelacht und gesagt: „Du bist 36, Clara. Das ist nicht alt.“ Aber ich fühle mich manchmal so.

Nachhaltigkeit – endlich!

Okay, das ist etwas, das ich wirklich liebe. Nachhaltigkeit. Endlich! Endlich reden wir darüber, wie wichtig es ist, nachhaltig zu sein. Ich war vor ein paar Monaten auf einer Veranstaltung in Basel, und da haben sie über nachhaltige Mode gesprochen. Und ich war so begeistert. Ich habe mir sogar ein paar nachhaltige Stücke gekauft. Und ich liebe sie. Sie sind einfach toll.

Aber es ist nicht einfach. Ich meine, es ist teurer. Und es ist nicht überall verfügbar. Aber ich denke, es ist die Mühe wert. Ich habe neulich mit meinem Bruder gesprochen, und er hat gesagt: „Clara, du bist so eine Heuchlerin. Du kaufst diese teuren Sachen und redest über Nachhaltigkeit.“ Und ich so: „Ich versuche es wenigstens, okay? Das ist mehr, als man von dir sagen kann.“

Ein kleiner Ausflug – oder warum ich Hosen hasse

Okay, das ist jetzt ein bisschen off-topic, aber ich muss es einfach sagen. Ich hasse Hosen. Ich hasse es, Hosen zu tragen. Ich weiß, ich weiß, es ist praktisch und so. Aber ich fühle mich einfach nicht wohl darin. Ich habe es versucht. Ich habe wirklich versucht, mich an Hosen zu gewöhnen. Aber es klappt einfach nicht. Ich war letztes Jahr in Wien und habe mir diese tollen Jeans gekauft. Und ich habe sie einmal getragen. Einmal! Und dann habe ich sie in den Schrank geworfen und nie wieder angefasst.

Meine Mutter hat mich immer gefragt: „Clara, warum trägst du keine Hosen? Das ist doch praktisch.“ Und ich so: „Mama, ich fühle mich einfach nicht wohl darin. Ich mag Röcke und Kleider. Das ist einfach ich.“ Und sie hat gelacht und gesagt: „Okay, okay, ich verstehe.“

Aber zurück zum Thema. Also, ich denke, das sind die wichtigsten Trends dieses Jahr. Oversized ist toll, Pastell ist nicht so mein Ding, und Nachhaltigkeit ist endlich mal etwas, das ich wirklich unterstützen kann. Und Hosen? Nun, ich denke, ich bleibe bei meinen Kleidern.


Über die Autorin: Clara Müller ist eine leidenschaftliche Modejournalistin mit über 20 Jahren Erfahrung. Sie liebt es, über Trends zu schreiben und ihre Meinung zu teilen. Clara lebt in Zürich und träumt davon, eines Tages ein eigenes Mode-Magazin zu gründen.