Mein Gott, die Modewelt ist wieder mal komplett verrückt

Also, ich bin die Anna, 47, Mode-Redakteurin seit 21 Jahren. Ich hab‘ schon alot gesehen, aber 2023? Das ist was Besonderes. Letzte Woche war ich auf dieser Konferenz in Zürich, und ich schwöre, ich dachte, ich bin in einer Zeitmaschine gelandet. Alles war oversized, dann wieder mini, dann wieder… ich weiß auch nicht.

Meine Freundin Lisa hat mich gefragt: „Anna, was soll ich denn jetzt anziehen?“ Ich hab‘ gesagt: „Lisa, Liebes, ich hab‘ keine Ahnung. Aber ich weiß, was du nicht anziehen solltest.“ Und dann haben wir uns kaputtgelacht.

Die 80er sind zurück, aber bitte nicht so

Also, die 80er sind wieder da. Aber nicht so, wie wir sie kannten. Nicht die Neon-Farben, nicht die Schulterpolster, die so groß waren, dass man damit fliegen könnte. Nein, es ist mehr so ein… Hauch von 80er. Ein bisschen Neon hier, ein bisschen Schulterpolster da. Aber bitte, bitte nicht zu viel. Ich meine, wir sind keine Werbespots aus den 80ern.

Ich war letzte Woche in diesem Laden in Zürich, und die Verkäuferin hat mir diese Hose gezeigt. Sie war pink. Neon-pink. Ich hab‘ gesagt: „Schatz, ich bin 47, nicht 17. Ich kann das nicht tragen.“ Sie hat gelacht und gesagt: „Aber das ist der Trend!“ Ich hab‘ gesagt: „Trends sind wie Haarschnitte, Schatz. Irgendwann sieht man sie nicht mehr.“

Nachhaltigkeit ist kein Trend, es ist eine Verpflichtung

Okay, jetzt wird’s ernst. Nachhaltigkeit. Das ist kein Trend, das ist eine Verpflichtung. Ich hab‘ genug von Leuten, die sagen: „Ach, ich kann nichts ändern.“ Ja, kannst du. Kauf weniger, aber besser. Kauf Secondhand. Kauf von Marken, die fair produzieren. Ich meine, es ist 2023, nicht 1923. Wir haben Informationen. Wir haben Optionen. Nutze sie.

Ich war vor ein paar Monaten auf einer Messe in Berlin, und da war diese Marke, die nur aus recycelten Materialien macht. Die Kollektion war… wow. Ich hab‘ mit der Designerin gesprochen, lassen wir sie Clara nennen. Sie hat gesagt: „Anna, es geht nicht darum, was wir können, es geht darum, was wir müssen.“ Und das hat mich umgehauen. So einfach. So wahr.

Und jetzt zu den Schuhen

Schuhe. Oh Gott, Schuhe. Also, ich liebe Schuhe. Ich hab‘ 36 Paar. Ja, ich hab‘ sie gezählt. Aber dieses Jahr… dieses Jahr ist verrückt. Absätze? Ja. Keine Absätze? Auch ja. Plattformen? Aber klar. Ich meine, ich war letzte Woche in diesem Café in Zürich, und da saß eine Frau mit Schuhen, die waren so hoch, dass ich dachte, sie könnte damit fliegen. Und dann kam ihre Freundin mit Turnschuhen. Ich hab‘ gedacht: „Was ist denn hier los?“

Ich hab‘ mit einer Kollegin namens Dave darüber gesprochen. Er hat gesagt: „Anna, es geht nicht um die Schuhe, es geht darum, wie du dich fühlst.“ Und ich hab‘ gesagt: „Dave, wenn ich mich in diesen Schuhen so fühle, als ob ich jeden Moment umfallen könnte, dann ist das nicht das Gefühl, das ich will.“

Ein paar Tipps, die ich Ihnen geben kann

Also, ich bin keine Expertin, aber ich weiß ein paar Dinge. Erstens: Probieren Sie es aus. Wenn Sie etwas sehen, das Sie lieben, probieren Sie es an. Zweitens: Wenn es sich nicht gut anfühlt, tragen Sie es nicht. Drittens: Vergessen Sie nicht, wer Sie sind. Mode ist Spaß, aber sie sollte Sie nicht definieren.

Und wenn Sie mehr über Mode wissen wollen, dann schauen Sie mal hier: interesting facts knowledge guide. Da gibt es alot interessante Infos.

Also, das war’s von mir. Ich geh‘ jetzt Kaffee trinken. Und vielleicht kaufe ich mir ein neues Paar Schuhe. Aber nur, wenn sie bequem sind.


Über die Autorin: Anna Müller ist seit über 20 Jahren in der Modebranche tätig. Sie hat für verschiedene große Publikationen gearbeitet und schreibt jetzt für Dressbox.ch. Sie lebt in Zürich mit ihrem Mann und ihren 36 Paar Schuhen.