Ein Geständnis: Ich hasse Fast Fashion

Also, ich geb’s zu. Ich bin ein bisschen ein Hypokrit. Letztes Jahr, genau am 12. November, stand ich in einem H&M in Zürich und kaufte drei T-Shirts für insgesamt 47 CHF. Ich weiß, ich weiß. Aber hör mal, die waren einfach zu süß!

Aber im Ernst, Leute. Ich versuche wirklich, bewusster einzukaufen. Meine Freundin Lena hat mir vor ein paar Monaten gesagt: „Anna, du kannst nicht weiter so tun, als ob deine Fast-Fashion-Gewohnheiten die Umwelt nicht zerstören.“ Und sie hat recht. Punkt.

Aber heute geht’s nicht nur um Fast Fashion. Nein, heute geht’s um die Trends, die wirklich zählen. Und die, die wir einfach ignorieren sollten.

Trend Nr. 1: Nachhaltigkeit – nicht nur ein Hype

Ich war vor ein paar Wochen auf einer Konferenz in Berlin – ja, ich weiß, ich sollte lokaler denken, aber hey, die Flugtickets waren günstig. Jedenfalls, da habe ich mit einer Designerin namens Clara gesprochen. Sie sagte: „Nachhaltigkeit ist kein Trend, es ist eine Notwendigkeit.“ Und ich denke, sie hat recht.

Aber was bedeutet das konkret? Es bedeutet, dass wir uns von der Idee verabschieden müssen, dass Mode billig sein muss. Qualität hat ihren Preis. Und dieser Preis ist oft höher, als wir gerne zahlen würden. Aber es lohnt sich.

Ich habe letztes Jahr ein Kleid von einer lokalen Designerin gekauft. Es hat mich 214 CHF gekostet. Aber ich trage es immer noch. Und ich werde es noch jahrelang tragen. Das ist nachhaltig.

Trend Nr. 2: Vintage ist das neue Schwarz

Ich liebe Vintage. Ich liebe den Geruch, das Gefühl, die Geschichte. Vor ein paar Monaten war ich in einem Vintage-Laden in Bern. Der Laden hieß „Retro-Raum“ und war einfach magisch. Ich habe dort ein Paar Jeans aus den 80ern gefunden. Sie passten wie angegossen.

Und weißt du was? Vintage ist nicht nur nachhaltig, es ist auch einzigartig. Keiner wird dasselbe haben wie du. Das ist doch großartig, oder?

Aber Achtung: Vintage bedeutet nicht, dass du wie aus einem anderen Jahrhundert aussehen musst. Es geht darum, Stücke zu finden, die zu deinem Stil passen. Und das kann eine echte Herausforderung sein.

Ein kleiner Exkurs: Meine Liebe zu Accessoires

Ich kann nicht anders. Ich liebe Accessoires. Vor ein paar Wochen war ich in Mailand – ja, ich weiß, ich reise viel – und habe einen wunderschönen Schal gefunden. Er war aus Kaschmir und kostete 187 CHF. Aber er ist so weich und warm, dass ich ihn jeden Tag tragen könnte.

Accessoires können ein Outfit wirklich aufpeppen. Ein schöner Schal, eine coole Tasche, ein besonderer Gürtel. Das sind die Dinge, die ein Outfit von „langweilig“ zu „wow“ machen.

Aber Vorsicht: Zu viele Accessoires können auch überwältigend wirken. Also, weniger ist oft mehr.

Trend Nr. 3: Minimalismus – weniger ist mehr

Ich habe vor ein paar Monaten einen Artikel über Minimalismus gelesen. Der Autor schrieb: „Minimalismus ist nicht nur ein Trend, es ist eine Lebensphilosophie.“ Und ich denke, da ist was dran.

Aber Minimalismus bedeutet nicht, dass du nur noch weiße T-Shirts und schwarze Hosen tragen darfst. Es geht darum, bewusst zu wählen. Um Stücke, die du liebst und die dich glücklich machen.

Ich habe letztes Jahr beschlossen, meinen Kleiderschrank auszumisten. Ich habe Dinge weggeworfen, die ich seit Jahren nicht mehr getragen habe. Und weißt du was? Es fühlte sich großartig an.

Ein Wort zu den „fashion week highlights summary“

Ich war letztes Jahr auf der Fashion Week in Paris. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Die Shows, die Leute, die Energie. Aber ich muss sagen, nicht alles hat mich begeistert. Einige Trends sind einfach zu ausgefallen, um sie im Alltag zu tragen.

Aber es gibt auch immer wieder Dinge, die mich wirklich inspirieren. Und manchmal finde ich sogar Ideen, die ich in meinen eigenen Stil integrieren kann. Wenn du mehr über die Highlights der letzten Fashion Weeks erfahren möchtest, schau dir diesen fashion week highlights summary an.

Fazit: Was wirklich zählt

Also, was sind die wichtigsten Trends 2023? Nachhaltigkeit, Vintage und Minimalismus. Aber am Ende des Tages geht es darum, was dich glücklich macht. Was dich ausdruckst. Was dich fühlst, als wärst du du selbst.

Und manchmal bedeutet das, dass du einfach ein paar coole T-Shirts in einem Fast-Fashion-Laden kaufst. Und das ist okay. Solange du bewusst entscheidest, was du kaufst und warum.

Also, geh raus und hab Spaß mit Mode. Aber denk daran: Es geht nicht nur um das, was du trägst, sondern auch darum, wie du es trägst.


Über die Autorin: Anna Meier ist eine leidenschaftliche Modejournalistin mit über 20 Jahren Erfahrung. Sie schreibt für verschiedene Magazine und blogs auf ihrer Website dressbox.ch. Wenn sie nicht gerade über Mode schreibt, reist sie um die Welt oder verbringt Zeit mit ihrer Freundin Lena.