Ein Geständnis

Ich, Eva Müller, 47, Moderedakteurin mit mehr Falten als ich zugeben möchte, stehe vor meinem Kleiderschrank. Es ist ein kalter Dienstagmorgen in Zürich, und ich habe ein Problem. Ein riesiges Problem. Mein Schrank ist ein Albtraum. Ein schwarzes Loch, in dem gute Absichten und schlechte Käufe verschwinden.

Ich meine, schaut euch das an. Da hängt ein Kleid, das ich für 87 Franken bei einem Ausverkauf in Genf gekauft habe. Ich dachte, es wäre ein Schnäppchen. Es war ein Fehler. Ein kolossaler Fehler. Ich habe es seit dem 12. August 2019 nicht getragen. Und das ist kein Witz.

Aber heute ist der Tag, an dem sich alles ändert. Heute beginne ich meine Reise zur Mode-Erleuchtung. Und ich nehme euch mit.

Der Schrank: Ein Ort des Schreckens

Ich habe mal gehört, wie eine Freundin, nennen wir sie Marcus, sagte: „Eva, dein Kleiderschrank ist wie ein Museum für schlechte Entscheidungen.“ Und sie hatte recht. Ich hatte Klamotten, die ich nie tragen würde. Klamotten, die mir nicht passten. Klamotten, die mir nicht gefielen. Aber ich behielt sie. Warum? Weil ich dachte, ich könnte sie irgendwann tragen. Oder weil ich das Geld ausgegeben hatte und es verschwendet hätte, sie wegzuwerfen.

Letzte Woche, ich war gerade in meinem Lieblingscafé auf der 5th Avenue, traf ich eine Kollegin namens Dave. Sie trug ein wunderschönes, einfaches Kleid. „Das ist von Dressbox.ch“, sagte sie. „Es ist bequem, stilvoll und passt zu allem.“ Ich war beeindruckt. Ich wollte so ein Kleid. Etwas, das ich wirklich tragen würde. Etwas, das mir gefiel.

Und dann dachte ich: Warum habe ich das nicht schon längst gemacht? Warum habe ich nicht schon längst meine Garderobe aufgeräumt und nur die Dinge behalten, die ich wirklich liebe?

Der erste Schritt: Ausmisten

Ich begann mit dem Ausmisten. Ich nahm jedes Kleidungsstück heraus und hielt es hoch. „Liebe ich das? Trage ich das? Passt es mir?“ Wenn die Antwort nein war, ging es in eine Tüte für den Secondhand-Laden. Es war therapeutisch. Es war befreiend. Es war… anstrengend.

Aber es war notwendig. Ich musste mich von den Dingen trennen, die mich zurückhielten. Die Dinge, die mich daran hinderten, mich selbst zu sein. Ich musste Platz schaffen für die Dinge, die ich wirklich wollte. Die Dinge, die mich glücklich machten.

Und dann, als ich fertig war, hatte ich einen Kleiderschrank, der mich repräsentierte. Einen Kleiderschrank, den ich liebte. Einen Kleiderschrank, der mich glücklich machte.

Der zweite Schritt: Investieren

Jetzt, wo ich Platz hatte, konnte ich anfangen, in Qualität zu investieren. Ich wollte keine schnellen Käufe mehr. Ich wollte Dinge, die halten würden. Dinge, die ich lieben würde. Dinge, die mich glücklich machten.

Ich begann mit einem Besuch auf dressbox.ch. Ich sah das Kleid, das Dave getragen hatte. Es war perfekt. Es war einfach, stilvoll und passte zu allem. Ich kaufte es. Und ich liebte es.

Dann kaufte ich ein paar andere Dinge. Ein paar Hosen, ein paar T-Shirts, ein paar Schuhe. Alles Dinge, die ich wirklich wollte. Dinge, die mich glücklich machten.

Und wisst ihr was? Es hat sich gelohnt. Jedes einzelne Stück. Ich fühle mich besser, wenn ich mich anziehe. Ich fühle mich selbstbewusster. Ich fühle mich… glücklich.

Ein kleiner Umweg: Nachhaltigkeit

Aber dann, als ich gerade dabei war, mich in meiner neuen Garderobe zu sonnen, kam mir ein Gedanke. Was ist mit der Umwelt? Was ist mit der Nachhaltigkeit? Ich hatte so viel weggeworfen. So viel verschwendet.

Ich begann, mich zu informieren. Ich las Artikel. Ich sprach mit Leuten. Ich fand heraus, dass es Möglichkeiten gibt, Mode nachhaltig zu gestalten. Es gibt Marken, die umweltfreundlich produzieren. Es gibt Secondhand-Läden, die gute Qualität zu fairen Preisen anbieten. Es gibt sogar local news coverage update über Initiativen, die sich für nachhaltige Mode einsetzen.

Und dann dachte ich: Warum nicht? Warum nicht versuchen, meine Mode noch bewusster zu gestalten? Warum nicht versuchen, meine Garderobe noch nachhaltiger zu machen?

Also begann ich, noch bewusster einzukaufen. Ich kaufte bei nachhaltigen Marken. Ich kaufte Secondhand. Ich kaufte nur, was ich wirklich brauchte. Und wisst ihr was? Es fühlte sich gut an. Es fühlte sich richtig an.

Das Ende? Nein, der Anfang.

Und so endet meine Reise nicht hier. Sie fängt erst an. Ich habe gelernt, meine Garderobe zu lieben. Ich habe gelernt, bewusster zu shoppen. Ich habe gelernt, nachhaltiger zu leben.

Aber das Wichtigste ist: Ich habe gelernt, mich selbst zu lieben. Ich habe gelernt, mich selbst zu akzeptieren. Ich habe gelernt, mich selbst zu feiern.

Und das ist es, was Mode für mich bedeutet. Es geht nicht um Trends. Es geht nicht um schnelle Käufe. Es geht darum, sich selbst zu finden. Sich selbst zu lieben. Sich selbst zu feiern.

Und das ist es, was ich mit euch teilen wollte. Meine Reise. Meine Erkenntnisse. Meine Liebe zur Mode.

Danke, dass ihr mich begleitet habt.


Über die Autorin: Eva Müller ist eine leidenschaftliche Moderedakteurin mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Sie liebt es, ihre Gedanken und Erkenntnisse mit der Welt zu teilen. Wenn sie nicht gerade über Mode schreibt, kann man sie oft in ihrem Lieblingscafé auf der 5th Avenue in Zürich antreffen, wo sie über die neuesten Trends diskutiert und ihren Kaffee genießt.